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Uro Onkologie

Ihr Spezialist in Düsseldorf für die urologische Tumormedizin

Uro Onkologie Düsseldorf

Diagnostik und Therapie bei Ihrem Urologen in Düsseldorf

Jedes Jahr erhalten viele Menschen die Diagnose eines Tumors im urologischen Bereich. Einige dieser Krebsarten treten ausschließlich bei Männern auf (Prostata- und Hodenkrebs). Blasen- oder Nierentumoren können sowohl Männer als auch Frauen betreffen. Dank weitreichender medizinischer Fortschritte haben sich die Behandlungs- und Heilungschancen stark verbessert. Voraussetzung dafür ist allerdings eine frühe Diagnose.

Wichtige Informationen zur Uro Onkologie – von der Diagnostik bis zu den Therapieoptionen – haben wir im Folgenden verständlich für Sie zusammengefasst. Die Inhalte bieten einen ersten Überblick und ersetzen keine persönliche Beratung und Untersuchung in unserer Privatpraxis für Urologie in Düsseldorf.

Bei Fragen oder für einen Termin erreichen Sie uns unter 0211-292 601 87 oder per E-Mail an info(at)urologie-in-duesseldorf.de.

Uro Onkologie in Düsseldorf: Medizinischer Schwerpunkt bei Krebserkrankungen im Urogenitaltrakt

Die Uro Onkologie ist ein Schwerpunkt innerhalb der Urogenitalmedizin, der sich auf die Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Krebserkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane konzentriert. Ärztinnen und Ärzte mit diesem Schwerpunkt haben eine zusätzliche Weiterbildung in der Tumormedizin und sind dadurch besonders qualifiziert, Krebserkrankungen in diesem Bereich zu behandeln.

Uro Onkologinnen und Uro Onkologen begleiten Patientinnen und Patienten vom ersten Verdacht über die Therapieplanung bis hin zur langfristigen Nachsorge.

Blasenkrebs zählt zu den häufigeren Krebserkrankungen in Deutschland und betrifft Männer deutlich häufiger als Frauen. Jährlich erkranken etwa 31.000 Menschen neu daran, die meisten im höheren Lebensalter (Quelle: Krebsinformationsdienst)

Als wichtigster Risikofaktor gilt Rauchen, daneben können auch beruflicher Kontakt mit Schadstoffen, chronische Entzündungen oder eine erbliche Veranlagung eine Rolle spielen.

Der Tumor entsteht in den meisten Fällen in der Schleimhaut der Harnblase. In frühen Stadien bleibt er oft oberflächlich und lässt sich gut behandeln. Dringt er jedoch in die Blasenmuskulatur ein, wird die Erkrankung ernster und erfordert umfassendere Therapien.

Typische Symptome
  • Blut im Urin
  • Häufiger Harndrang bei geringen Urinmengen
  • Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
  • Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit, ungewollter Gewichtsverlust, Fieber oder Nachtschweiß
  • In fortgeschrittenen Stadien: Schmerzen im Unterbauch oder in der Nierenregion, geschwollene Lymphknoten, wiederkehrende Blasenentzündungen
Diagnostik
  • Anamnese und körperliche Untersuchung
  • Urinuntersuchung und Urinzytologie
  • Ultraschall der Harnblase
  • Blasenspiegelung mit Gewebeentnahme (Biopsie)
  • Ergänzend: CT oder MRT zur Ausbreitungsdiagnostik
Behandlungsmöglichkeiten
  • Transurethrale Resektion (TUR-B)
    Entfernung des Tumors über die Blasenspiegelung, meist kombiniert mit lokalen Medikamentenspülungen (Chemotherapie oder Immuntherapie)
  • Radikale Zystektomie
    Vollständige Entfernung der Harnblase bei muskelinvasiven oder aggressiven Tumoren
  • Chemotherapie
    Ergänzende oder systemische Behandlung, auch bei Metastasen
  • Strahlentherapie
    In Kombination mit Chemotherapie möglich oder als Alternative, wenn eine Operation nicht infrage kommt

Mehr dazu erfahren Sie auch hier:  Blasenkrebs – Diagnostik und Behandlung in Düsseldorf

Das Nierenkarzinom macht in Deutschland etwa 2 % aller Krebserkrankungen aus. Jährlich erkranken rund 14.000 Menschen neu daran, Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen (Quelle: Krebsinformationsdienst). Das mittlere Erkrankungsalter liegt zwischen 65 und 70 Jahren.

Als wichtigste Risikofaktoren gelten Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht und chronische Nierenerkrankungen sowie -schädigungen z. B. durch Diabetes. Auch genetische Faktoren können eine Rolle spielen.

Die Erkrankung geht meist vom sog. Nierenzellkarzinom aus, das in der Filtereinheit der Niere entsteht. Lange Zeit verursacht Nierenkrebs oft keine Beschwerden und wird daher häufig eher zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt.

Typische Symptome
  • Blut im Urin
  • Flankenschmerzen oder Druckgefühl in der Nierengegend
  • Tastbare Raumforderung im Bauchbereich
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit, ungewollter Gewichtsverlust, Fieber oder Nachtschweiß
  • In fortgeschrittenen Stadien: Husten oder Atemnot, Schmerzen im Oberbauch, Gelbsucht
Diagnostik
  • Anamnese und körperliche Untersuchung
  • Urin- und Blutuntersuchungen
  • Ultraschall der Nieren
  • Bildgebende Verfahren wie CT oder MRT zur genauen Beurteilung und Ausbreitungsdiagnostik
  • Gewebeuntersuchung (Biopsie) in speziellen Fällen
Behandlungsmöglichkeiten
  • Operative Entfernung (Nephrektomie)
    Standardtherapie bei lokal begrenzten Tumoren – entweder als Teilentfernung (Nierenteilresektion) oder komplette Entfernung der betroffenen Niere (radikale Nephrektomie)
  • Minimal-invasive Operationen
    In vielen Fällen als laparoskopischer oder roboterassistierter Eingriff möglich
  • Medikamentöse Therapien
    Bei fortgeschrittenem oder metastasiertem Nierenkrebs kommen zielgerichtete Therapien (Tyrosinkinasehemmer) oder moderne Immuntherapien zum Einsatz
  • Strahlentherapie
    Keine Standardtherapie, kann aber in Einzelfällen zur Schmerzlinderung bei Metastasen sinnvoll

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Nierenkrebs – Diagnostik und Behandlung in Düsseldorf

Jährlich erkranken etwa 65.000 Männer neu an Prostatakrebs. Diese Zahl entspricht rund einem Viertel aller Krebsneuerkrankungen bei Männern (Quelle: Krebsinformationsdienst). Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei etwa 70 Jahren. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen fortschreitendes Alter, eine familiäre Vorbelastung sowie bestimmte genetische Veränderungen. Auch ein ungesunder Lebensstil mit Bewegungsmangel, Übergewicht und fettreicher Ernährung kann das Risiko erhöhen.

Die Erkrankung entwickelt sich meist langsam und bleibt über Jahre hinweg unbemerkt. Viele Tumoren verursachen zunächst keine Beschwerden und werden im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt. In fortgeschrittenen Stadien können jedoch deutliche Krankheitszeichen auftreten.

Typische Symptome
  • Häufiger Harndrang, besonders nachts (Nykturie)
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen (zögerlicher Beginn, schwacher Harnstrahl, Nachtröpfeln)
  • Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können
  • Blut im Urin oder Sperma
  • Schmerzen im Beckenbereich oder Rücken
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit, ungewollter Gewichtsverlust, Fieber oder Nachtschweiß
  • In fortgeschrittenen Stadien: Rückenschmerzen, neurologische Ausfälle. Schwellungen in den Beinen, Atembeschwerden, Knochenschmerzen
Diagnostik
  • Anamnese und körperliche Untersuchung
  • Abtastuntersuchung (digitale rektale Untersuchung, DRU)
  • PSA-Test (Bestimmung des prostataspezifischen Antigens im Blut)
  • Ultraschalluntersuchung (transrektaler Ultraschall)
  • MRT oder CT zur genaueren Beurteilung
  • Gewebeuntersuchung (Biopsie der Prostata) zur endgültigen Diagnose
Behandlungsmöglichkeiten
  • Aktive Überwachung („Active Surveillance“)
    Bei kleinen, langsam wachsenden Tumoren ohne Beschwerden kann ein engmaschiges Kontrollprogramm ohne sofortige Behandlung sinnvoll sein
  • Operation (Prostatektomie)
    Komplette Entfernung der Prostata, in vielen Fällen minimal-invasiv oder roboterassistiert möglich
  • Strahlentherapie
    Gezielte Bestrahlung des Tumors, teils kombiniert mit Hormontherapie
  • Hormontherapie
    Medikamente, die das Wachstum des Tumors durch Senkung der Testosteronwirkung bremsen
  • Chemotherapie
    Bei fortgeschrittenem oder metastasiertem Prostatakrebs möglich

Mehr Infos zur Erkrankung: Prostatakrebs – Diagnostik und Behandlung in Düsseldorf

Jährlich erkranken in Deutschland rund 4.200 Männer an Hodenkrebs. Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen betrifft er vor allem jüngere Männer zwischen 20 und 40 Jahren (Quelle: Krebsinformationsdienst). Die Heilungschancen sind bei frühzeitiger Diagnose sehr gut.

Zu den Risikofaktoren zählen ein nicht vollständig abgesenkter Hoden (Hodenhochstand), familiäre Vorbelastung sowie bestimmte genetische Veränderungen.

Die meisten Hodentumoren gehen von den Keimzellen des Hodens aus. Sie können sich unterschiedlich verhalten – von langsam wachsenden Seminomen bis hin zu aggressiveren Nicht-Seminomen.

Typische Symptome
  • Tastbare, meist schmerzlose Verhärtung oder Knoten im Hoden
  • Zunahme der Hodengröße oder Schwellung
  • Schweregefühl oder Ziehen im Hoden oder Unterbauch
  • Selten Schmerzen im Hodenbereich
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit, ungewollter Gewichtsverlust, Fieber oder Nachtschweiß
  • In fortgeschrittenen Stadien: Rückenschmerzen, Luftnot, Husten oder Knochenschmerzen durch Metastasen
Diagnostik
  • Anamnese und körperliche Untersuchung
  • Abtasten der Hoden
  • Ultraschalluntersuchung
  • Blutuntersuchung mit Bestimmung typischer Tumormarker (AFP, β-HCG, LDH)
  • Bildgebende Verfahren wie CT oder MRT
  • In unklaren Fällen: feingewebliche Untersuchung
Behandlungsmöglichkeiten
  • Überwachung („Active Surveillance“)
    Bei sehr frühen Stadien kann unter engmaschigen Kontrollen auf eine sofortige weiterführende Therapie verzichtet werden
  • Operation (Orchiektomie)
    Entfernung des betroffenen Hodens über einen Leistenschnitt
  • Chemotherapie
    Einsatz bei fortgeschrittenem Stadium oder Metastasen; sehr wirksam, auch bei Rückfällen
  • Strahlentherapie
    Vor allem bei Seminomen in frühen Stadien möglich

Weitere Infos zu dieser Krebsform: Hodenkrebs – Diagnostik und Behandlung in Düsseldorf

Urologische Krebsvorsorge: Früh erkannt, besser behandelbar

Viele urologische Krebserkrankungen lassen sich gut behandeln, wenn sie rechtzeitig diagnostiziert werden. Vorsorgeuntersuchungen bieten die Möglichkeit, Veränderungen früh aufzuspüren und schwere Verläufe zu vermeiden.

Für Männer ist wird daher eine regelmäßige Kontrolle ab dem 45. Lebensjahr sinnvoll. Diese besteht aus einer Abtastuntersuchung, PSA-Test und Ultraschall.

Frauen profitieren ebenfalls von der urologischen Vorsorge. Blasen- und Nierentumoren verursachen oft erst spät Beschwerden. Gezielte Untersuchungen wie Urinanalysen, Ultraschall oder bei Risikopatientinnen auch eine Blasenspiegelung können entscheidend sein.

So schafft die urologische Krebsvorsorge Sicherheit – unabhängig vom Geschlecht – und erhöht die Chance, Erkrankungen in einem heilbaren Stadium zu erkennen.

Uro Onkologie in Düsseldorf: Ihr erfahrener Ansprechpartner PD Dr. Hoda

Fundiertes Fachwissen trifft auf langjährige klinische und wissenschaftliche Erfahrung: Dr. Hoda ist Ihr kompetenter Ansprechpartner für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge urologischer Tumorerkrankungen. Als Privatdozent für Urologie und ausgewiesener Spezialist in der medikamentösen Tumortherapie verbindet er modernste medizinische Verfahren mit einem individuellen Behandlungskonzept, das auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist. Dank seiner Erfahrung in leitenden Positionen an renommierten Kliniken im In- und Ausland bietet er höchste fachliche Expertise.

Besonderen Wert legt Dr. Hoda auf eine vertrauensvolle Beziehung: Er nimmt sich Zeit für Ihre Fragen, erklärt die einzelnen Schritte verständlich und begleitet Sie auf Ihrem gesamten Weg – von der ersten Abklärung bis zur langfristigen Nachsorge.

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