
Unerfüllter Kinderwunsch
Mögliche Gründe auf männlicher Seite
Der Wunsch nach einem Kind gehört für viele Paare zu den wichtigsten Lebensentscheidungen. Umso belastender kann es sein, wenn es mit einer Schwangerschaft einfach nicht klappen will. Es gibt viele Gründe, warum ein Wunschkind so lange auf sich warten lässt. Eine urologische Untersuchung kann helfen, die Hintergründe zu klären und mögliche Behandlungswege aufzuzeigen. Im Folgenden erfahren Sie, welche anatomischen Faktoren auf männlicher Seite zu einem bisher unerfüllten Kinderwunsch beitragen können.
Voraussetzungen, damit neues Leben entstehen kann
Damit eine Schwangerschaft entsteht, müssen mehrere Vorgänge im Körper von Frau und Mann ineinandergreifen. Entscheidend ist vor allem der Zeitpunkt im weiblichen Zyklus. Einmal pro Zyklus reift im Eierstock eine Eizelle heran. Etwa in der Mitte des Zyklus erfolgt der Eisprung. Dabei löst sich die Eizelle aus dem Eierstock und gelangt in den Eileiter. Rund um diesen Zeitpunkt beginnt die fruchtbare Phase. In diesen Tagen besteht die größte Chance auf eine Befruchtung.
Beim Geschlechtsverkehr gelangen Millionen Samenzellen in die Scheide. Von dort aus bewegen sie sich durch den Gebärmutterhals und die Gebärmutter weiter in Richtung Eileiter. Treffen sie dort auf die reife Eizelle, kann eine Befruchtung stattfinden.
Nach der Verschmelzung von Samenzelle und Eizelle beginnt sich der entstehende Embryo zu teilen. Anschließend wandert er in die Gebärmutter und nistet sich in die Gebärmutterschleimhaut ein. Erst dann entwickelt sich eine Schwangerschaft.
Unerfüllter Kinderwunsch: Faktoren auf weiblicher Seite
Gynäkologische Faktoren bei der Frau können er schwereren, dass eine Schwangerschaft eintritt. So können beispielsweise hormonelle Störungen den Eisprung beeinflussen oder verhindern. Außerdem können Veränderungen an den Eileitern, etwa nach Entzündungen, den Transport der Eizelle behindern. Erkrankungen wie Endometriose oder Veränderungen der Gebärmutter kommen ebenfalls als mögliche Ursachen infrage. Eine gynäkologische Abklärung hilft dabei, solche Faktoren frühzeitig zu erkennen.
Doch nicht nur auf Seite der Frau können die anatomischen Voraussetzungen für eine Schwangerschaft (vorrübergehend) gestört sein. Auch beim männlichen Körper gibt es Auslöser, die die Fruchtbarkeit einschränken können.
Unerfüllter Kinderwunsch: Diese Ursachen kommen beim Mann infrage
Vorab ist es uns wichtig, zu betonen: Eine eingeschränkte Fruchtbarkeit beim Mann hat nichts mit „Schwäche“ oder mangelnder Männlichkeit zu tun. Der Körper jedes Menschen funktioniert unterschiedlich, und manchmal liegen medizinische Faktoren vor, die eine Schwangerschaft erschweren können.
In vielen Fällen lassen sich solche Ursachen erkennen und behandeln. Selbst wenn eine natürliche Befruchtung nicht sofort gelingt, bestehen heute zahlreiche medizinische Möglichkeiten, Paare auf dem Weg zum Wunschkind zu unterstützen.
Wichtig ist zunächst herauszufinden, wo die Ursache liegt. Mögliche Faktoren, die die Fruchtbarkeit des Mannes beeinträchtigen können, sind:
Bei der sog. Oligozoospermie enthält das Ejakulat weniger Samenzellen als üblich. Für eine natürliche Befruchtung spielt die Anzahl der Spermien eine wichtige Rolle, da nur ein kleiner Teil der Samenzellen den Weg bis zur Eizelle im Eileiter überhaupt erreicht. Ist die Spermienzahl deutlich reduziert, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Samenzelle die Eizelle erreicht und befruchtet.
Verschiedene Ursachen können die Spermienproduktion in den Hoden beeinflussen. Dazu zählen hormonelle Störungen, eine Krampfader am Hoden (Varikozele), frühere Entzündungen oder Schäden am Hodengewebe.
Auch bestimmte Medikamente, starkes Übergewicht, Rauchen oder regelmäßiger Alkoholkonsum können sich auf die Spermienbildung auswirken.
Damit eine Befruchtung stattfinden kann, müssen sich Spermien aktiv durch den weiblichen Genitaltrakt bewegen. Bei einer Asthenozoospermie bewegen sich viele Spermien jedoch zu langsam oder gar nicht vorwärts. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Samenzelle die Eizelle erreicht.
Die eingeschränkte Beweglichkeit hängt häufig mit Veränderungen an der Struktur oder Funktion der Spermien zusammen. Schäden an der Geißel, also dem „Schwanz“ der Samenzelle, können dazu führen, dass sich die Spermien nur langsam oder ungerichtet fortbewegen. Auch Störungen bei der Reifung der Samenzellen in den Hoden können die Bewegungsfähigkeit beeinflussen.
Darüber hinaus können Infektionen im Bereich der Geschlechtsorgane, oxidativer Stress oder Veränderungen der Samenflüssigkeit eine Rolle spielen.
Ein Spermium besitzt einen klar aufgebauten Körper. Der Kopf enthält das genetische Material und eine Enzymkappe, die beim Eindringen in die Eizelle hilft. Daran schließt sich ein Mittelstück an, das Energie für die Bewegung liefert. Der lange Schwanz sorgt dafür, dass sich die Samenzelle flink fortbewegen kann.
Bei einer Teratozoospermie weicht die Form vieler Samenzellen von diesem Aufbau ab. Manche Spermien besitzen beispielsweise einen verformten Kopf, ein verdicktes Mittelstück oder einen gekrümmten beziehungsweise verkürzten Schwanz.
Solche Veränderungen können die Funktion und Bewegung der Samenzellen beeinträchtigen. In manchen Fällen erreichen die Spermien die Eizelle schlechter, in anderen Fällen gelingt das Eindringen in die Eizelle nicht. So kann es zu einem unerfüllten Kinderwunsch kommen.
Bei einer Azoospermie lassen sich im Ejakulat keine Samenzellen nachweisen. Ohne Spermien kann keine Befruchtung stattfinden, weshalb eine natürliche Schwangerschaft in diesem Fall nicht möglich ist.
Es gibt zwei Formen der Azoospermie:
- obstruktiven Azoospermie
In diesem Fall produzieren die Hoden zwar Samenzellen, doch ein Verschluss der Samenwege verhindert ihren Transport in das Ejakulat. Ursachen können u. a. angeborene Veränderungen, frühere Entzündungen oder Verletzungen sein. Durch eine Vasektomie – der operativen Sterilisation des Mannes – erfolgt übrigens eine gewünschte obstruktive Azoospermie. - nicht-obstruktiven Azoospermie
Hierbei liegt die Ursache in den Hoden selbst. Die Spermienproduktion funktioniert nur eingeschränkt oder bleibt vollständig aus. Hormonelle Störungen, genetische Veränderungen oder frühere Schädigungen des Hodengewebes können hierbei eine Rolle spielen.
Bei einer Varikozele erweitern sich Venen im Bereich des Hodensacks. Das Blut fließt dann langsamer ab und kann sich in den Gefäßen stauen. Diese Veränderung betrifft besonders häufig die linke Seite. Der Grund liegt im Verlauf der Blutgefäße: Die linke Hodenvene mündet zunächst in die linke Nierenvene, wodurch der Blutabfluss unter höherem Druck steht. Dadurch kommt es dort leichter zu einem Rückstau und zu erweiterten Venen. Auf der rechten Seite fließt das Blut direkter in die große Hohlvene ab, weshalb Varikozelen dort seltener auftreten.
Die Hoden benötigen eine etwas niedrigere Temperatur als der übrige Körper, damit sich Samenzellen optimal entwickeln können. Wenn sich Blut in den erweiterten Venen staut, kann sich die Temperatur im Hodensack erhöhen. Das kann die Bildung und Qualität der Samenzellen beeinträchtigen.
Hormone steuern die Bildung von Samenzellen. Eine wichtige Rolle kommt dabei dem Zusammenspiel zwischen Gehirn und Hoden zu. Über hormonelle Signale aus der Hirnanhangsdrüse erhält der Hoden den Impuls, Testosteron zu bilden und Samenzellen zu produzieren.
Kommt es in diesem System zu Störungen, kann sich auch die Spermienproduktion verändern. Ein unerfüllter Kinderwunsch kann die Folge sein.
Ein zu niedriger Testosteronspiegel kann dazu führen, dass weniger Samenzellen entstehen oder ihre Entwicklung gestört verläuft. Weitere hormonelle Veränderungen, etwa bei den Steuerhormonen aus der Hirnanhangsdrüse, können ebenfalls Einfluss auf die Fruchtbarkeit nehmen.
Die Gründe für solche hormonellen Veränderungen sind vielfältig. Erkrankungen der Hoden, Störungen der hormonellen Steuerung im Gehirn oder die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente kommen als Auslöser infrage.
Entzündliche Erkrankungen der Hoden, Nebenhoden oder Prostata können ebenfalls die Fruchtbarkeit herabsetzen. Je nach betroffenem Organ wirken sich die Veränderungen unterschiedlich auf die Bildung, Reifung oder Funktion der Samenzellen aus.
- Hoden
Liegt eine Orchitis vor, dann geht das oft mit einer geringeren die Spermienproduktion in den Hoden einher. In manchen Fällen entstehen durch die Entzündung auch dauerhafte Schäden am Hodengewebe. - Nebenhoden
Im Nebenhoden reifen Samenzellen und werden gespeichert. Eine Epididymitis kann diesen Reifungsprozess stören oder den Transport der Spermien behindern. - Prostata
Die Vorsteherdrüse produziert einen Teil der Samenflüssigkeit. Eine Prostatitis kann die Zusammensetzung des Ejakulats verändern und dadurch die Beweglichkeit oder Funktion der Samenzellen beeinflussen.
Die Samenzellen entstehen in den Hoden und gelangen anschließend über Nebenhoden und Samenleiter in das Ejakulat. Dieser Transportweg muss frei und funktionsfähig sein, damit Samenzellen beim Samenerguss überhaupt nach außen gelangen können.
Bei manchen Männern bestehen angeborene Fehlbildungen der Samenwege. In seltenen Fällen fehlen die Samenleiter sogar vollständig oder sie sind nur teilweise ausgebildet. Dadurch gelangen keine Samenzellen in das Ejakulat, obwohl die Hoden weiterhin Spermien produzieren.
Auch erworbene Veränderungen können den Transport der Samenzellen behindern. Narben nach Entzündungen, Operationen oder Verletzungen können sich die Samenwege verengen oder verschließen.
Auch Veränderungen im Bereich der Prostata oder der Samenbläschen können den Weg der Samenflüssigkeit beeinflussen. Beide Strukturen liegen nahe an den Ausführungsgängen, über die das Ejakulat beim Samenerguss in die Harnröhre gelangt.
Bildet sich in diesem Bereich eine Zyste oder kommt es zu anderen strukturellen Veränderungen, kann der Abfluss der Samenflüssigkeit eingeschränkt sein. In manchen Fällen gelangen dadurch weniger Samenzellen nach außen oder das Ejakulat enthält nur eine sehr geringe Menge an Spermien.
Solche Veränderungen bleiben häufig lange unbemerkt, da sie nicht immer Beschwerden verursachen. Sie fallen manchmal erst auf, wenn das Thema unerfüllter Kinderwunsch zum Tragen kommt.
Auch genetische Faktoren können die männliche Fruchtbarkeit beeinflussen. Veränderungen im Erbgut können die Entwicklung der Samenzellen beeinträchtigen oder dazu führen, dass sie gar nicht erst entstehen.
In einigen Fällen liegt eine Veränderung der Chromosomen vor. Dazu gehört zum Beispiel das sog. Klinefelter-Syndrom, bei dem Männer ein zusätzliches X-Chromosom besitzen. Diese genetische Besonderheit kann die Funktion der Hoden stören und die Bildung von Samenzellen deutlich reduzieren.
Darüber hinaus können kleine Veränderungen auf dem Y-Chromosom eine Rolle spielen. Bestimmte Abschnitte dieses Chromosoms sind direkt an der Spermienproduktion beteiligt. Fehlen diese Bereiche oder sind sie verändert, kann sich die Anzahl der Samenzellen stark verringern oder vollständig ausbleiben.
Die Hoden bilden die Samenzellen. Kommt es zu Veränderungen oder Schäden im Hodengewebe, kann sich dies direkt auf die Spermienproduktion auswirken.
Verschiedene Faktoren können das Hodengewebe beeinträchtigen. Dazu zählen frühere Operationen im Leisten- oder Hodenbereich, Verletzungen oder ausgeprägte Entzündungen. Auch bestimmte Infektionen können eine Rolle spielen. Besonders bekannt ist die Mumps-Erkrankung, die nach der Pubertät eine Entzündung der Hoden auslösen kann. In manchen Fällen bleibt das Hodengewebe danach dauerhaft geschädigt, wodurch sich die Spermienproduktion verringern kann.
Eine besondere Rolle spielt außerdem der Hodenhochstand in der Kindheit. Dabei befindet sich der Hoden nicht im Hodensack, sondern verbleibt im Bauchraum oder im Leistenkanal. Da dort höhere Temperaturen herrschen, kann sich das empfindliche Hodengewebe nicht optimal entwickeln. Wird der Hodenhochstand nicht rechtzeitig behandelt, kann dies später die Fruchtbarkeit beeinflussen.
Auch der häufige Konsum bestimmter Substanzen kann die männliche Fruchtbarkeit herabsetzen.
Studien zeigen, dass Rauchen die Spermienqualität beeinflussen kann. So bestätigt beispielsweise die Meta-Analyse Cigarette Smoking and Semen Quality: A New Meta-analysis Examining the Effect of the 2010 World Health Organization Laboratory Methods for the Examination of Human Semen, die im Fachjournal European Urology veröffentlicht wurde: Bei Rauchern liegt häufig eine geringere Spermienzahl und eine reduzierte Beweglichkeit der Samenzellen vor.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewiesen zudem, dass ein hoher Alkoholkonsum die Samenqualität beeinflussen kann. Das zeigt z. B. die Meta-Analyse Semen quality and alcohol intake: a systematic review and meta-analysis, die das Fachjournal Reproductive Biomedicine Online publizierte. Forschende fanden bei regelmäßigen Trinkern unter anderem Veränderungen des Spermavolumens und der Spermienform, was zu einem unerfüllten Kinderwunsch beitragen kann.
Auch der regelmäßige Konsum von Drogen kann die Bildung und Funktion der Samenzellen stören. Beispielsweise die Übersichtsarbeit The insults of illicit drug use on male fertility im Fachjournal Nature Reviews Urology beschreibt, dass Substanzen wie Cannabis, Kokain oder Opioide die Spermienproduktion, die Beweglichkeit der Samenzellen und den Hormonhaushalt verändern können.
In manchen Fällen verbessert sich die Spermaqualität wieder, wenn solche belastenden Faktoren reduziert oder ganz vermieden werden.
Zusätzlich können sich bestimmte äußere Einflüsse können auf die Spermienproduktion auswirken. Die Hoden liegen außerhalb des Körpers, weil sie für die Bildung von Samenzellen eine etwas niedrigere Temperatur benötigen als die normale Körpertemperatur.
Steigt die Temperatur im Hodensack über längere Zeit an, kann sich dies auf die Entwicklung der Samenzellen auswirken. Mögliche Ursachen sind beispielsweise sehr häufige Saunagänge, regelmäßige heiße Bäder, sehr enge Kleidung oder längeres Sitzen mit erhöhter Wärmebelastung.
Auch starkes Übergewicht kann die Fruchtbarkeit beeinflussen. Fettgewebe wirkt auf den Hormonhaushalt und kann das Gleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Hormonen verändern.
Darüber hinaus können bestimmte Umweltfaktoren, etwa Schadstoffe oder chemische Substanzen, die Spermienqualität herabsetzen.
Wann zum Urologen?
Wenn sich nach etwa zwölf Monaten regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft eingestellt hat, ist eine Untersuchung empfehlenswert. In einigen Situationen kann es sinnvoll sein, früher einen Urologen aufzusuchen. Das gilt zum Beispiel bei bekannten Erkrankungen der Hoden, nach Operationen im Leisten- oder Hodenbereich oder wenn bereits früher Probleme mit der Fruchtbarkeit festgestellt wurden. Auch auffällige Beschwerden wie Schmerzen, Schwellungen oder Veränderungen der Hoden sollten Sie vorzeitig urologisch abklären lassen.
Wie erfolgt die Untersuchung beim Urologen?
Der Termin beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Dabei befragen wir Sie nach Ihrer medizinischen Vorgeschichte, bestehenden oder früheren Erkrankungen, eventuellen Operationen sowie nach möglichen Einflussfaktoren wie Medikamenteneinnahme oder Lebensgewohnheiten.
Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung. Wir tasten unter anderem Hoden und Nebenhoden ab und achten auf Auffälligkeiten wie Verhärtungen, Schwellungen oder eine mögliche Varikozele. Auch die Größe und Beschaffenheit der Hoden können wichtige Hinweise auf die Spermienproduktion geben.
Ein zentraler Bestandteil der Abklärung ist die Analyse der Samenflüssigkeit, das sog. Spermiogramm. Dabei wird im Labor untersucht, wie viele Samenzellen im Ejakulat vorhanden sind, wie gut sie sich bewegen und wie ihre Form beschaffen ist. Diese Werte geben erste Hinweise darauf, ob die Fruchtbarkeit eingeschränkt sein könnte.
Je nach Ergebnis können weitere Untersuchungen sinnvoll sein. Dazu zählen beispielsweise Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Hormonwerte, Ultraschalluntersuchungen der Hoden oder spezielle genetische Tests. Ziel ist es, mögliche Ursachen zu erkennen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.
Verminderte Fruchtbarkeit beim Mann: Gibt es Lösungen?
In vielen Fällen lassen sich Ursachen für eine eingeschränkte Fruchtbarkeit beim Mann behandeln oder diese zumindest verbessern. Welche Möglichkeiten infrage kommen, hängt immer von der zugrunde liegenden Ursache ab.
Liegt beispielsweise eine Hoden-Krampfader oder eine Zyste in der Prostata vor, kann ein chirurgischer Eingriff helfen. Bei hormonellen Störungen kann eine gezielte hormonelle Behandlung die Spermienproduktion unterstützen. Auch Entzündungen der Geschlechtsorgane lassen sich häufig mit Medikamenten behandeln.
Darüber hinaus können Veränderungen des Lebensstils eine wichtige Rolle spielen. Der Verzicht auf Rauchen und Drogen, ein moderater Alkoholkonsum, regelmäßige Bewegung und ein gesundes Körpergewicht können sich positiv auf die Spermienqualität auswirken.
In manchen Situationen lassen sich die Ursachen nicht vollständig beheben. Auch dann bestehen oft Möglichkeiten im Rahmen der modernen Reproduktionsmedizin, etwa durch spezielle Verfahren der künstlichen Befruchtung.
Unerfüllter Kinderwunsch? Faktoren beim Mann abklären lassen bei Ihrem Urologen in Düsseldorf
Bleibt eine Schwangerschaft über längere Zeit aus, kann eine urologische Abklärung wichtige Hinweise auf die Ursache liefern. In unserer Privatpraxis für Urologie in Düsseldorf erhalten Sie eine umfassende Diagnostik, um mögliche anatomische Gründe für einen unerfüllten Kinderwunsch zu erkennen.
Zu wissen, was los ist, ist der erste Schritt, um eine individuell passende Behandlung einzuleiten und dem Thema Wunschkind eine neue Chance zu geben.
Kontaktieren Sie uns gerne, um einen Termin zu vereinbaren! Dies geht auch online via Doctolib.
Bilder: © LIGHTFIELD STUDIOS / © tynyuk / stock.adobe.com
